1000-Liter-Aquarium: Maße, Gewicht und Technik
Ein 1000-Liter-Aquarium mit 200 × 70 × 70 cm Außenmaß fasst brutto etwa 980 Liter, nach Abzug von Glas, Bodengrund und Wasserrand bleiben rund 838 Liter Wasser.

Alle Werte auf einen Blick
| Außenmaße (L × B × H) | 200 × 70 × 70 cm |
| Bruttovolumen | 980 l |
| Nettovolumen (Wasser) | ca. 838 l |
| Übliche Glasstärke | 12 mm |
| Gewicht Glas / Bodengrund (5 cm) | ca. 197 kg / 112 kg |
| Gesamtgewicht gefüllt | ca. 1147 kg (ohne Deko und Schrank) |
| Heizstab (20 → 25 °C) | 400 W |
| Filterleistung | 2510–3350 l/h (3–4× Umwälzung) |
| LED-Leistung | ca. 168 W (wenig Pflanzen) bis 419 W (Pflanzenbecken) |
| Stromverbrauch | ca. 1876 kWh/Jahr ≈ 657 € bei 35 ct/kWh |
Wofür eignet sich ein 1000-Liter-Aquarium?
- große Cichliden je nach Art
- Großschwärme
- Showbecken
- größere L-Welse
Rechenweg und Annahmen
Netto: Innenmaß abzüglich Glasstärke, 4 cm für Bodengrund und Wasserrand (Bodengrund nimmt selbst Wasser auf), minus rund 5 % für Deko. Heizer: Wärmeverlust über die Glasfläche bei 5 Kelvin Temperaturunterschied plus 10 % Reserve. Strom: LED 9 h/Tag, Heizer etwa 35 % Laufzeit, Filter rund um die Uhr. Eigene Werte rechnest du mit dem Volumen-Rechner und dem Stromkosten-Rechner nach.
Häufige Fragen
Wie schwer ist ein 1000-Liter-Aquarium gefüllt?
Mit rund 838 Litern Wasser, etwa 197 kg Glas und 112 kg Bodengrund kommst du auf ungefähr 1147 kg. Deko, Steine und Unterschrank kommen noch dazu – plane die Stellfläche entsprechend.
Welcher Heizstab passt für ein 1000-Liter-Aquarium?
Bei normaler Raumtemperatur um 20 °C und einer Wunschtemperatur von 25 °C reicht ein Regelheizer mit etwa 400 Watt. Ohne Abdeckung oder in kühlen Räumen eine Stufe größer wählen.
Wie viel Strom verbraucht ein 1000-Liter-Aquarium?
Mit LED-Licht (9 Stunden), Filter und Heizer im Teilbetrieb liegt der Verbrauch bei grob 1876 kWh pro Jahr. Bei 35 Cent pro kWh sind das etwa 657 Euro. Der größte Posten ist meist der Heizer.
Welche Glasstärke braucht ein 1000-Liter-Aquarium?
Bei 70 cm Höhe sind etwa 12 mm Floatglas üblich. Längere Becken erhalten zusätzlich Querstreben oder dickeres Glas – verlass dich bei Eigenbauten auf eine Glasstärkentabelle oder den Glaser.