300-Liter-Aquarium: Maße, Gewicht und Technik
Ein 300-Liter-Aquarium mit 120 × 50 × 50 cm Außenmaß fasst brutto etwa 300 Liter, nach Abzug von Glas, Bodengrund und Wasserrand bleiben rund 250 Liter Wasser.

Alle Werte auf einen Blick
| Außenmaße (L × B × H) | 120 × 50 × 50 cm |
| Bruttovolumen | 300 l |
| Nettovolumen (Wasser) | ca. 250 l |
| Übliche Glasstärke | 8 mm |
| Gewicht Glas / Bodengrund (5 cm) | ca. 58 kg / 48 kg |
| Gesamtgewicht gefüllt | ca. 356 kg (ohne Deko und Schrank) |
| Heizstab (20 → 25 °C) | 200 W |
| Filterleistung | 750–1000 l/h (3–4× Umwälzung) |
| LED-Leistung | ca. 50 W (wenig Pflanzen) bis 125 W (Pflanzenbecken) |
| Stromverbrauch | ca. 714 kWh/Jahr ≈ 250 € bei 35 ct/kWh |
Wofür eignet sich ein 300-Liter-Aquarium?
- Südamerika-Becken
- Gesellschaftsbecken mit größeren Schwärmen
- Cichliden je nach Art
- größere Aquascapes
Rechenweg und Annahmen
Netto: Innenmaß abzüglich Glasstärke, 4 cm für Bodengrund und Wasserrand (Bodengrund nimmt selbst Wasser auf), minus rund 5 % für Deko. Heizer: Wärmeverlust über die Glasfläche bei 5 Kelvin Temperaturunterschied plus 10 % Reserve. Strom: LED 9 h/Tag, Heizer etwa 35 % Laufzeit, Filter rund um die Uhr. Eigene Werte rechnest du mit dem Volumen-Rechner und dem Stromkosten-Rechner nach.
Häufige Fragen
Wie schwer ist ein 300-Liter-Aquarium gefüllt?
Mit rund 250 Litern Wasser, etwa 58 kg Glas und 48 kg Bodengrund kommst du auf ungefähr 356 kg. Deko, Steine und Unterschrank kommen noch dazu – plane die Stellfläche entsprechend.
Welcher Heizstab passt für ein 300-Liter-Aquarium?
Bei normaler Raumtemperatur um 20 °C und einer Wunschtemperatur von 25 °C reicht ein Regelheizer mit etwa 200 Watt. Ohne Abdeckung oder in kühlen Räumen eine Stufe größer wählen.
Wie viel Strom verbraucht ein 300-Liter-Aquarium?
Mit LED-Licht (9 Stunden), Filter und Heizer im Teilbetrieb liegt der Verbrauch bei grob 714 kWh pro Jahr. Bei 35 Cent pro kWh sind das etwa 250 Euro. Der größte Posten ist meist der Heizer.
Welche Glasstärke braucht ein 300-Liter-Aquarium?
Bei 50 cm Höhe sind etwa 8 mm Floatglas üblich. Längere Becken erhalten zusätzlich Querstreben oder dickeres Glas – verlass dich bei Eigenbauten auf eine Glasstärkentabelle oder den Glaser.